Themenservice der Universität Hohenheim vom 3. November 2026  [03.11.26]

Biogasanlagen als Wasserstoffproduzenten | Bauen mit Naturfasern | Pflanzen als Arzneimittelfabriken | Kinder-Uni | Ernährungssicherheit in Südamerika

- Biogasanlagen: CO₂-Senken und Wasserstoffproduzenten - Bauen mit Holz und Naturfasern: Wie nachhaltig ist das? - Pflanzen als Arzneimittelfabriken: Wirkstoffe nach Maß - Kinder-Uni: Können Computer sehen? - Ernährungssicherheit in Südamerika: Förderpreis für Hohenheimer Studentin

Bildquelle: Universität Hohenheim / Max Kovalenko


Biogasanlagen: CO₂-Senken und Wasserstoffproduzenten
Neben Strom, Wärme, Biomethan oder Biowasserstoff sollen Biogasanlagen künftig auch sogenannte negative CO2-Emissionen erzeugen können. Hintergrund ist, dass die Klimaziele nicht allein durch die Vermeidung von Treibhausgasen erreicht werden können. Zusätzlich muss Kohlenstoffdioxid aktiv aus der Atmosphäre entnommen und dauerhaft gebunden werden. Um bestehende Biogasanlagen zu flexiblen Energie- und Klimaschutzanlagen weiterzuentwickeln, arbeitet ein Forschungsteam der Universität Hohenheim gemeinsam mit seinen Projektpartnern im Verbundprojekt BioFleCCS an einem innovativen Gesamtkonzept.
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Bauen mit Holz und Naturfasern: Wie nachhaltig ist das?
Holz und Naturfasern könnten die Klimabilanz des Bausektors deutlich verbessern. Doch was geschieht, wenn biobasierte Baustoffe weltweit in großem Maßstab zum Einsatz kommen? Innerhalb des Exzellenzclusters „Integrative Computational Design and Construction for Transformative Architecture“ (IntCDC) der Universität Stuttgart untersucht ein Forschungsprojekt an der Universität Hohenheim, wie sich diese Rohstoffe nachhaltig nutzen lassen und welche Folgen eine steigende Nachfrage für regionale Vorkommen, globale Märkte und ökologische Grenzen hat.
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Pflanzen als Arzneimittelfabriken: Wirkstoffe nach Maß
Pflanzen können mehr als Nahrung liefern: Sie produzieren auch wertvolle Ausgangsstoffe für Arzneimittel. Wie sich solche pflanzlichen Wirkstoffe unter kontrollierten Bedingungen zuverlässig und reproduzierbar gewinnen lassen, untersucht die Universität Hohenheim im Forschungsprojekt PHY²PHARM. Unter der Leitung von Prof. Dr. Simone Graeff-Hönninger entsteht eine modulare „Seed-to-Pharma“-Plattform, die wesentliche Schritte von der Pflanzenkultivierung bis zur pharmazeutischen Weiterverarbeitung miteinander verbindet.
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Kinder-Uni: Können Computer sehen? Die spannende Welt der Bilderkennung
Samstag 7.11. um 11 Uhr: Wie können Roboter sehen? Wie können Computer und Roboter Bilder verstehen und wie bringt man ihnen das bei? Prof. Dr. Christian Krupitzer klärt auf – bei der Kinder-Uni an der Uni Hohenheim für Neugierige von 8-12 Jahren. Die Kinder-Uni ist ein gemeinsames Projekt der vhs stuttgart und der Universität Hohenheim.
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Ernährungssicherheit in Südamerika: Förderpreis für Hohenheimer Studentin
Forschung für die Ernährungssicherheit in Südamerika: In ihrer Abschlussarbeit im Masterstudiengang „Crop Sciences“ entwickelte Elizabeth Gill ein Vorhersagemodell, mit dem sich leistungsstarke und für den Anbau in den Anden geeignete Kartoffelpflanzen erkennen lassen. Ihr Projekt im Fachgebiet Pflanzenzüchtung der Universität Hohenheim findet bereits Anwendung in der Praxis. Für ihre Abschlussarbeit verlieh ihr die Stiftung Fiat Panis den Hans H. Ruthenberg-Graduierten-Förderpreis.
> Personalie Elisageth Gill

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