Themenservice der Universität Hohenheim vom 23. Februar 2026  [23.02.26]

Gartenbauwissenschaften | vegane Wurst- und Käsealternativen | KI & Hanfernte | psychologische Sicherheit in Kontaktberufen | Wirtschaftliche Güllevergärung | Hohenheim in den 1960ern

- Uni Hohenheim: Studienrichtung Gartenbauwissenschaften startet - Natürliches Vitamin B12 in veganen Wurst- und Käsealternativen - KI statt Bauchgefühl: digitale Entscheidungshilfe für die Hanfernte - Mehr psychologische Sicherheit in Kontaktberufen - Wirtschaftliche Güllevergärung − auch für kleinere Betriebe - Hohenheim in den 1960ern: eine Zeitreise mit Agrarwissenschaftler Onno-Hans Poppinga

Bildquelle: Universität Hohenheim / Agron Beqiri


Uni Hohenheim: Studienrichtung Gartenbauwissenschaften startet
Mit dem Sommersemester 2026 erweitert die Universität Hohenheim ihr agrarwissenschaftliches Profil um die Studienrichtung „Gartenbauwissenschaften“. Ergänzt wird das Angebot künftig durch zwei neue Professuren und eine starke forschungsnahe Infrastruktur, die praxisorientierte Lehre und innovative Forschung verbinden. Interessierte können sich für das Sommersemester noch bis zum 15. März 2026 bewerben.
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Natürliches Vitamin B12 in veganen Wurst- und Käsealternativen
Pflanzenbasierte Wurst- und Käsealternativen weisen meist nur einen äußerst niedrigen Gehalt an lebenswichtigem Vitamin B12 auf. Forschende suchen nun nach einer Lösung des Problems: Durch Fermentation mit speziellen Mikroorganismen sollen Vitamine der B-Gruppe und insbesondere Vitamin B12 in pflanzlichen Produkten gebildet werden – auf natürliche Weise und in gut bioverfügbarer Form. Die beiden Professoren Jochen Weiss und Herbert Schmidt, Lebensmittelwissenschaftler an der Universität Hohenheim, leiten das Projekt „VegVit“.
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KI statt Bauchgefühl: digitale Entscheidungshilfe für die Hanfernte
Bei Faserhanf ist der Erntezeitpunkt wichtig für die Faserqualität. Sie ließe sich nachhaltig verbessern, wenn es gelingt, den optimalen Zeitpunkt zu erkennen. Hier setzt das das Forschungsprojekt „HanfWert“ an: Unter Federführung von Dr. Patrick Thorwarth, Leiter der Landessaatzuchtanstalt an der Universität Hohenheim, entsteht ein KI-basiertes Tool, das den Landwirt:innen über eine App oder Webanwendung standort-, sorten- und witterungsspezifische Empfehlungen zum optimalen Erntezeitpunkt von Faserhanf liefert.
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Mehr psychologische Sicherheit in Kontaktberufen
Hohe emotionale Belastungen, permanenter Zeitdruck und Erfahrungen von Diskriminierung prägen den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter in sogenannten interaktionsintensiven Branchen. Wie lassen sich Arbeitsplätze in Pflege, Verkehr, Gastronomie und anderen Dienstleistungsberufen sicherer, fairer und diskriminierungsfrei gestalten? Dieser Frage widmet sich das Projekt SAFEspace@work, an dem Professorin Ulrike Fasbender von der Universität Hohenheim beteiligt ist. Ziel ist es, mit praxisnahen Lösungen die psychologische Sicherheit und Vielfalt der Mitarbeitenden insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nachhaltig zu stärken.
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Wirtschaftliche Güllevergärung − auch für kleinere Betriebe
Güllelager kostengünstig zu klimafreundlichen Kleinbiogasanlagen umwandeln – so lautet das Ziel des Verbundprojektes „SchouTech“, das PD Andreas Lemmer von der Universität Hohenheim koordiniert. Ermöglichen soll dies ein innovatives Nachrüst-Kit, das in bereits bestehende Güllelager auf landwirtschaftlichen Betrieben eingebaut werden kann. Damit sinken die Investitionskosten drastisch und eine wirtschaftliche Güllevergärung wird auch für kleinere Betriebe möglich.
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Hohenheim in den 1960ern: eine Zeitreise mit Agrarwissenschaftler Onno-Hans Poppinga
In den 1960er-Jahren war Hohenheim für Prof. Dr. Onno-Hans Poppinga mehr als ein Campus: ein Schloss als Bühne, prägende Professoren als Charakterköpfe – und eine Zeit, in der politische Debatten und akademischer Alltag sich gegenseitig aufgeladen haben. Im Gespräch blickt Poppinga zurück auf Studium und Umbrüche, erzählt eine herrlich subversive Anekdote aus der Jubiläumsfeier 1968 – und wird am Ende sehr gegenwärtig: Warum werden agrarpolitische Erkenntnisse seit Jahrzehnten kaum konsequent umgesetzt?
> Interview mit Onno-Hans Poppinga

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