Die Nachricht vom Tod von Karlheinz Köller hat mich sehr betroffen gemacht. Als Absolvent und später Professor war Karlheinz der Universität Hohenheim in besonderer Weise verbunden und hat ihre Entwicklung über viele Jahre hinweg maßgeblich mitgeprägt.
Als Professor für Verfahrenstechnik in der Pflanzenproduktion setzte er wichtige Impulse in Forschung und Lehre, insbesondere in den Bereichen konservierende Bodenbearbeitung, Sätechnik, Precision Farming sowie Bewässerungs- und Beregnungstechnik. Darüber hinaus übernahm er Verantwortung für die Universität, unter anderem als Prorektor für Forschung und als Studiendekan der Fakultät Agrarwissenschaften. Als Leiter des Osteuropazentrums trug er wesentlich dazu bei, internationale Kooperationen zu stärken.
Auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst blieb er der Universität Hohenheim und vor allem dem Deutschen Landwirtschaftsmuseum eng verbunden. Ich erinnere mich an Karlheinz als einen freundlichen, aufgeschlossenen und fachlich außerordentlich kompetenten Kollegen, der Studierende und Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen inspiriert hat.